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Ein Kontrabass spielt selten allein

'Ein Kontrabass spielt selten allein' als Podcast laden (ca. 24 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 07.06.2006 | Podcast-Spielzeit: ca. 24 Minuten

Friedrich Witt und Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker
Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker (v.l.n.r.: Klaus Stoll, Erich Hartmann, Wolfgang Kohly, Friedrich Witt)

Liebe Freunde,

Ich habe die Pfingsttage genutzt und eine neue Episode meines Podcasts produziert. Nachdem wir in den letzten Folgen ja vor allem die Geschichte der Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajans und nicht zuletzt meines eigenen Werdegangs besprochen haben, werden wir uns nun etwas mehr dem Kontrabass selbst widmen.

Was macht eigentlich so ein Kontrabassist im Orchester? Was spielt der denn? Kann der überhaupt Melodien spielen? Oder nur Begleitung? Das sind Fragen, die sich Konzertbesucher wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten stellen - und diese Geheimnisse will ich beginnen, langsam zu lüften. Unter anderem spreche ich auch darüber, wann ein Solobassist auch tatsächlich mal ein Solo spielen muß - und berichte von wohl einem der gefürchtetsten Soli, dem Anfang des dritten Satzes der 1. Sinfonie von Gustav Mahler.

Zu Beginn werden Sie den zweiten Satz des Kontrabass-Konzert von Carl Ditters von Dittersdorf hören, den ersten Satz hatten Sie ja bereits in der letzten Folge gehört.

Zu guter Letzt habe ich Ihnen noch einige Fotos von unserer Baßgruppe der Berliner Philharmoniker herausgesucht. Sie können diese betrachten, wenn Sie auf den Link am Ende des Artikels klicken.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Hören dieser Episode! Wie immer freue ich natürlich sehr über Ihr Feedback! Bis dahin ...

Ihr Friedrich Witt


Friedrich Witt und Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker
Mitglieder der Baßgruppe beim Konzert in der Philharmonie (ich: zweiter von rechts)

Friedrich Witt und Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker
Die Baßgruppe beim Konzert in der Philharmonie (ich: zweiter von rechts)

Friedrich Witt und Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker
Das Kontrabassquartet der Berliner Philharmoniker bei einer Plattenaufnahme (ich: ganz links)


Jan Heise | Samstag, 2006-06-17 10:34

Hallo Herr Witt,

vielen Dank auch für diese Folge! Ich hoffe, wir werden noch viele weitere hören. Aufgrund Ihres Podcasts seit Wochen im DVD-Player: Karajan & Berliner Symphoniker, Beethoven Symphonien 1-9. Haben Sie Empfehlungen für weitere Aufnahmen, die ich unbedingt hören sollte?

mfg

Friedrich Witt | Freitag, 2006-06-23 12:09

Jan Heise: Nun, da gibt es SO viel hörenswertes, was es schwer macht, bestimmte Empfehlungen zu geben.

Auf jeden Fall sollten Sie mal in die bekannten Mozart-Symphonien (z. B. Nr. 35 "Haffner", Nr. 41 "Jupiter", oder aber auch in die 28 und 29) reinhören. Zeitlose, schöne Musik. Hier gibt es auch neben Karajan einige schöne Einspielungen unter Abbado mit den Berliner Philhamonikern (übrigens nicht Symphonikern, das ist ein anderes Orchester). Auch die Schubert-Symphonien (z. B. direkt die erste) werden Ihnen bestimmt gefallen.

Wenn es ein wenig getragener sein soll, hören Sie doch mal ins Verdi- oder Mozart-Requiem rein. Oder auch die Matthäus-Passion von Bach.

Wunderschön ist sicherlich auch die Schöpfung von Haydn. Schauen Sie sich um, entdecken Sie! Es gibt viel zu hören!

Jan Heise | Montag, 2006-06-26 10:55

Hallo Herr Witt,

vielen Dank für die Empfehlungen. Da werde ich die Ohren aufsperren! Und natürlich freue ich mich schon auf die nächste Folge Ihres Podcasts.

Andreas Aumann | Mittwoch, 2006-08-23 22:41

Sehr geehrter Herr Witt!
Ich habe soeben Ihre zwei letzten Pod-Casts angehört und bin wie immer völlig begeistert. Ich selbst bin Amateur-Kontrabassist. Vor 13 Jahren bin ich, damals 40-jährig, durch einen Schlaganfall Frührenter geworden und habe mir als Trost und Therapie meinen Traum erfüllt, Kontrabass spielen zu lernen. Es wurde zu einer Leidenschaft, die mir die Kraft gegeben hat, wieder ins Leben zurückzufinden.
Ich habe heute noch Unterricht an einer Staatlichen Musikschule (Westfrankreich, übe jeden Tag mehrere Stunden und spiele in einen Amateur Mammermusikensemble und anderen Musikgruppen (auch Jazz) und bin mit meinem Instrument überall begeistert aufgenommen worden.
Ihre Begeisterung für dieses Instrument, die aus jedem Satz Ihrer Erzählungen so unleugbar herauszuhören ist, teile ich mit Ihnen uneingeschränkt, sie ist für mich Bestätigung und gibt mir Mut zum weitermachen. Vielen, vielen Dank! Andreas

Martin Lohmann | Freitag, 2007-07-13 23:25

Sehr geehrter Herr Witt.
Das alles ist sehr liebevoll gemacht. Und darum geht es doch im Leben. Herzlichen Dank. Freundliche Grüße von einem Kontrabassisten..Martin Lohmann.


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