Ein Kontrabass spielt selten allein: Banner-Grafik

Historische Aufführungspraxis - Beethoven light?

'Historische Aufführungspraxis' als Podcast laden (ca. 40 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 25.12.2008 | Podcast-Spielzeit: ca. 40 Minuten

Ankunft des Berliner Philharmonischen Orchesters in New York City 1956
Ankunft des Berliner Philharmonischen Orchesters in New York City 1956

Liebe Freunde,

quasi als kleines Weihnachtsgeschenk gibt es wieder eine neue Episode meines Podcasts. Nach noch einigen kurzen Episoden über Dirigenten und einem Blick hinter die Kulissen will ich mich diesmal einem Thema widmen, was mir sehr am Herzen liegt: Der sogenannten "historischen Aufführungspraxis".

Dieses Thema wurde insbesondere von Dirigenten wie z. B. Nikolaus Harnoncourt in den letzten Jahren stark in die Medien gebracht - so will der ein oder andere dem geneigten Klassikfreund weismachen, daß wie wir bisher die klassische Musik gehört und genossen haben, grundfalsch war. Karajan und andere haben den Klang angeblich entfremdet - und Beethoven, Mozart und Bach haben eigentlich alles ganz anders gemeint. Hier bin ich natürlich anderer Meinung und möchte dazu - nicht zuletzt untermauert durch Zitate aus Originalbriefen von Komponisten und Zeitgenossen - Stellung beziehen.

Wie immer gibt es auch etwas Musik. Diesmal wird es etwas moderner - sie hören ein Kontrabasstück des von mir sehr geschätzten Komponisten Hans-Werner Henze - sogar mit einem kleinen zusätzlichen literarischen Schmankerl von mir dazu.

Auch gibt es wieder einige Fotos aus meinem Privatalbum zu sehen - das obige Foto ist übrigens beim Flug nach New York 1956 entstanden.

Ich wünsche wie immer viel Spaß beim Hören!

Ihr Friedrich Witt


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Der Dirigent, das unbekannte Wesen

'Dirigenten' als Podcast laden (ca. 30 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 24.03.2008 | Podcast-Spielzeit: ca. 30 Minuten

Daniel Barenboim und Friedrich Witt während einer Orchesterreise
Daniel Barenboim und Friedrich Witt während einer Orchesterreise

Liebe Freunde,

nach längerer Zeit kann ich Ihnen wieder eine neue Episode meines Podcasts präsentieren. Wie beim letzten Mal angekündigt, geht es auch weiterhin um Dirigenten. Wir werden ein wenig hinter die Kulissen schauen - und ich werde diverse heitere Episoden aus meinen Erfahrungen mit Dirigenten erzählen.

Wie immer gibt es auch etwas Musik. Sie hören die Elegie von Giovanni Bottesini, einem Dirigenten und Kontrabassisten aus dem 19.ten Jahrhundert - ein sehr schönes, romantisches Stück für den Kontrabass.

Zwei Fotos aus meinem Privatalbum habe ich ebenfalls angehangen, einmal bin ich bei einer Teezeremonie auf einer Japanreise zu sehen, das andere Foto ist während eines Solokonzertes in Berlin entstanden.

Ich wünsche wie immer viel Spaß beim Hören!

Ihr Friedrich Witt

P.S.: In der ganzen Zeit sind wieder viele tolle Zuschriften bei mir eingetroffen. Vielen Dank wiederum an die Verfasser, auch wenn ich mich nicht bei jedem einzeln zurückmelden kann!


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Die Rolle des Orchester-Dirigenten

'Die Rolle des Orchester-Dirigenten' als Podcast laden (ca. 27 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 23.06.2007 | Podcast-Spielzeit: ca. 27 Minuten

Ricardo Muti und Friedrich Witt während einer Orchesterprobe der Berliner Philharmoniker
Ricardo Muti und Friedrich Witt während einer Orchesterprobe der Berliner Philharmoniker

Liebe Freunde,

ich freue mich, eine neue Episode meines Podcasts präsentieren zu können. Das zentrale Thema diesmal sind die Dirigenten.

Ein Dirigent. Was macht der eigentlich so in einem Orchester? Braucht man den? Können die Musiker ohne Dirigent überhaupt spielen? Und was für Menschen sind die Dirigenten denn so "Backstage", also hinter der Bühne, bei den Proben. Auf alle diese Fragen will ich Antworten geben. Tatsächlich ist das Thema recht umfangreich, so daß ich aller Voraussicht nach auch die nächste Episode meines Podcasts diesem Thema widmen werde.

Natürlich gibt es auch wieder etwas Musik auf dem Kontrabass. Sie hören diesmal den 2.ten Satz der Pergolesi-Sonate, den ersten Satz hatten Sie ja bereits in der letzten Folge gehört.

Ich hoffe, daß Sie beim Hören genauso viel Spaß haben, wie ich Freude beim Einsprechen hatte.

Ihr Friedrich Witt

P.S.: Und wiederum sind viele liebe E-Mails und Kommentare eingetroffen! Herzlichen Dank dafür!


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Karajan und die Osterfestspiele in Salzburg

'Karajan und die Osterfestspiele in Salzburg' als Podcast laden (ca. 31 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 24.12.2006 | Podcast-Spielzeit: ca. 31 Minuten

Herbert von Karajan während einer Probe bei den Osterfestspielen in Salzburg

Liebe Freunde,

als kleines Weihnachtsgeschenk von mir gibt es eine neue Episode meines Podcasts. Dieses Mal soll es um die Osterfestspiele in Salzburg gehen, die Herbert von Karajan im Jahre 1967 gegründet hat. Ich werde insbesondere viel über die Wagner-Opern erzählen, die Karajan dort in unvergleichlicher Art und Weise inszeniert hat. Außerdem gibt es noch eine kleine persönliche Annekdote zum Schluß, die vielleicht ein bisschen illustriert, welche Bedeutung der Name «Karajan» seinerzeit hatte.

Natürlich gibt es auch wieder etwas Musik auf dem Kontrabass. Sie hören diesmal einen Satz aus einer Sonate von Giovanni Battista Pergolesi. Viele von Ihnen werden das Stück aus dem Ballett La Pulcinella von Strawinsky kennen, der die Themen von Pergolesi darin verarbeitet hat.

Und noch ein paar kleine Hinweise zum Schluß, in letzter Zeit haben sich zunehmend Radio und Fernsehen für meinen Podcast interessiert. Erwähnenswert sind hier besonders ein Fernsehbeitrag im RBB und ein Radiobeitrag auf Inforadio. Viel Spaß beim Reinhören/-sehen! Und ein Foto mit Karajan im Konzert gibts nach dem Klick auf diesen Artikel - na, erkennen Sie mich?

Ich wünsche Ihnen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit -und: kommen Sie gut ins neue Jahr!

Ihr Friedrich Witt

P.S.: Wie immer an dieser Stelle einen lieben Dank für alle ihre tollen E-Mails und Kommentare! Ich freue mich nach wie vor sehr darüber!


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Die erste Japan-Reise der Berliner Philharmoniker

'Die erste Japan-Reise' als Podcast laden (ca. 17 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 08.09.2006 | Podcast-Spielzeit: ca. 17 Minuten

Friedrich Witt und die Baßgruppe in Japan

Liebe Freunde,

Willkommen zu einer neuen Episode meines Podcasts. Wir beginnen diesmal wie immer mit etwas Musik - ich spiele den dritten Satz des Kontrabass-Konzert von Carl Ditters von Dittersdorf hören, die ersten beiden Sätze haben Sie ja schon in den vergangenen Folgen gehört.

Diesmal soll es vor allem um die Eindrücke aus der ersten Japan-Reise des Berliner Philharmonischen Orchesters gehen. Hierbei haben mich besonders die Erlebnisse mit den Menschen aus der mir damals noch fremden Kultur nachhaltig beeindruckt.

Natürlich gibt es auch wie immer einige Fotos zu dieser Episode zu betrachten, ich habe Ihnen wieder einige Dinge aus meinem privaten Fotoalbum herausgesucht. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Hören!

Ihr Friedrich Witt


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Ein Kontrabass spielt selten allein

'Ein Kontrabass spielt selten allein' als Podcast laden (ca. 24 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 07.06.2006 | Podcast-Spielzeit: ca. 24 Minuten

Friedrich Witt und Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker
Mitglieder der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker (v.l.n.r.: Klaus Stoll, Erich Hartmann, Wolfgang Kohly, Friedrich Witt)

Liebe Freunde,

Ich habe die Pfingsttage genutzt und eine neue Episode meines Podcasts produziert. Nachdem wir in den letzten Folgen ja vor allem die Geschichte der Berliner Philharmoniker, Herbert von Karajans und nicht zuletzt meines eigenen Werdegangs besprochen haben, werden wir uns nun etwas mehr dem Kontrabass selbst widmen.

Was macht eigentlich so ein Kontrabassist im Orchester? Was spielt der denn? Kann der überhaupt Melodien spielen? Oder nur Begleitung? Das sind Fragen, die sich Konzertbesucher wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten stellen - und diese Geheimnisse will ich beginnen, langsam zu lüften. Unter anderem spreche ich auch darüber, wann ein Solobassist auch tatsächlich mal ein Solo spielen muß - und berichte von wohl einem der gefürchtetsten Soli, dem Anfang des dritten Satzes der 1. Sinfonie von Gustav Mahler.

Zu Beginn werden Sie den zweiten Satz des Kontrabass-Konzert von Carl Ditters von Dittersdorf hören, den ersten Satz hatten Sie ja bereits in der letzten Folge gehört.

Zu guter Letzt habe ich Ihnen noch einige Fotos von unserer Baßgruppe der Berliner Philharmoniker herausgesucht. Sie können diese betrachten, wenn Sie auf den Link am Ende des Artikels klicken.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Hören dieser Episode! Wie immer freue ich natürlich sehr über Ihr Feedback! Bis dahin ...

Ihr Friedrich Witt


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Die zweite Amerika-Reise mit Herbert von Karajan (1956)

'Die zweite Amerika-Reise mit Herbert von Karajan (1956)' als Podcast laden (ca. 25 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 20.04.2006 | Podcast-Spielzeit: ca. 25 Minuten

Herbert von Karajan und die Baßgruppe der Berliner Philharmoniker
Herbert von Karajan im Gespräch mit mir - und der Baßgruppe der Berliner Philharmoniker

Liebe Freunde,

ich habe die Osterzeit genutzt um einige neue Episoden meines Podcasts vorzubereiten, die ich in den nächsten Wochen einstellen werde. Mit dieser - diesmal etwas kürzeren - Episode möchte ich meine Ausführungen über die frühen Jahre mit Herbert von Karajan beenden. Ich werde Ihnen diesmal von der zweiten Amerika-Reise im Jahre 1956 erzählen, die schließlich den totalen Durchbruch für uns darstellte. Natürlich gibt es auch diesmal wieder einige amüsante Episoden hinter den Kulissen.

Als Musikstück werden Sie dieses Mal eines der wenigen Solo-Stücke für den Kontrabass hören. Es handelt sich um das Kontrabass-Konzert von Carl Ditters von Dittersdorf. Ein bei Bassisten äußerst gefürchtetes Stück, welches auch in jedem Probespiel von Weltklasseorchestern zu Gehör gebracht werden muß. Die Einspielung, die Sie hören, ist im Rahmen eines kleinen Konzertes entstanden, welches ich im Jahre 1989 gegeben habe.

In der nächsten, bald erscheinenden Episode werde ich mich dann ausführlich den Widrigkeiten und Herausforderungen, wie aber auch den Freuden des Kontrabassspiels widmen. Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute!

Ihr Friedrich Witt



Die frühen Jahre mit Herbert von Karajan

'Die frühen Jahre mit Herbert von Karajan' als Podcast laden (ca. 33 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 12.02.2006 | Podcast-Spielzeit: ca. 33 Minuten

Friedrich Witt und Herbert von Karajan im Tonstudio

Kurz nach meinem 76. Geburtstag freue ich mich, Ihnen die dritte Episode dieses Podcasts präsentieren zu können. Wir starten wiederum mit etwas Musik vom Kontrabass. Diesmal spiele ich Ihnen den Chanson Triste von Sergej Koussewitzky (Op. 2) - eines der seltenen Stücke für Solokontrabass.

Zunächst erzähle ich kurz über die letzte Europa-Tournee mit Furtwängler 1954, nach welcher er leider am 30. November starb.

Kurz darauf wurde Herbert von Karajan zum neuen Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker gewählt, der diese Aufgabe auch ohne zu zögern annahm - "mit tausend Freuden", wie er gesagt hat. Dieser Podcast soll daher ganz im Zeichen Herbert von Karajans und seinen frühen Jahren mit dem Orchester stehen.

Daher berichte ich viel über unsere erste Amerika-Tournee nach dem zweiten Weltkrieg, welche im Jahre 1955 stattfand und geradezu ein musikalischer Siegeszug war - trotz einer eher skeptisch-kühlen Begrüßung in der New Yorker Carnegie Hall.

Aber die Reise bedeutete auch große Strapazen: Allein der Flug dauerte über 24 Stunden, wir waren insgesamt 28 Tage unterwegs und in dieser Zeit spielten wir über 24 Konzerte in verschiedenen Städten quer durch die USA. Dabei legten wir in überaus unbequemen Reisebussen über 10.000 Kilometer zurück und wohnten in den einfachsten und billigsten Behausungen. Dies tat der wunderbaren Musik, die das Orchester spielte, jedoch keinerlei Abbruch.

Mit dieser Reise begann der große Stern der Liäson Karajan-Berliner Philharmoniker für viele Jahrzehnte am musikalischen Horizont zu funkeln.

Natürlich soll es auch in diesem Podcast an einigen kleinen amüsanten Episoden nicht fehlen: so berichte ich z. B. über das manchmal nicht sonderlich einfache Zusammenleben auf diesen Reisen, wo wir stets in Doppelzimmern übernachteten - oder über das Verhältnis zwischen alt und jung im Orchester.

Wie immer an dieser Stelle einen lieben Dank für alle ihre tollen Kommentare! Ich freue mich sehr darüber!

In den Fotos zu dieser Episode zeige ich Ihnen meine Impressionen aus unserer ersten großen Amerika-Reise. Um die Bilder zu sehen, klicken Sie einfach auf den Weiter-Link am Ende des Artikels. Das Foto oben zeigt mich (2 v.r. hinten) mit Herbert von Karajan und einige Mitglieder des Orchesters beim Abhören einer Aufnahme im Tonstudio.

Ihr Friedrich Witt


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Wie ich Berliner Philharmoniker wurde

'Wie ich Berliner Philharmoniker wurde' als Podcast laden (ca. 47 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 24.12.2005 | Podcast-Spielzeit: ca. 47 Minuten

Friedrich Witt beim Probespiel der Berliner Philharmoniker

In dieser zweiten Episode beginnen wir - auf vielfachen Wunsch - zunächst mit ein wenig Musik: Ich habe für Sie die Sarabande aus der Suite Nr. 2 in D-Moll von Johann Sebastian Bach, BWV 1008 in einer Bearbeitung für den Kontrabass eingespielt.

Dann hören Sie, wie nach dem Krieg meine Orchesterkarriere begann und ich nach kurzer Zeit im Jahre 1954 Mitglied der Berliner Philharmoniker wurde.

Meine Anfangszeit in Berlin war vor allem geprägt von dem damaligen Chefdirigenten Wilhelm Furtwängler, über dessen künstlerisches Wirken ich einiges erzähle: wie er das Orchester formte, so daß es diesen einzigartigen, unverwechselbaren Sound erhielt - und warum andere Orchester manchmal so langweilig klingen.

Dabei diskutiere ich auch die Frage, wie wichtig eine musikalischer Ausdruck in Zusammenhang mit technischer Perfektion auf dem Instrument ist. Auch gebe ich ein paar Einblicke in Probespiele und erkläre, warum es für junge Musiker trotz jahrelanger Arbeit in Meisterkursen und Jugendorchestern heutzutage oft so schwer ist, eine Stelle zu erhalten.

Schließlich erfahren Sie einiges über das Thema "Philharmonischer Geist" und dem nicht immer einfachen Zusammenarbeiten und -leben der Musiker der Berliner Philharmoniker seinerzeit - und wie unterschiedlich es zur heutigen Zeit war. Natürlich erzähle ich Ihnen dabei auch einige amüsante Episoden aus dem Musikerleben.

Ich möchte mich nochmals ausdrücklich für die vielen positiven E-Mails und Kommentare, die ich von Ihnen erhalten habe, bedanken! Über Feedback freue ich mich natürlich auch weiterhin sehr! Wenn es Ihnen gefallen hat, hinterlassen Sie mir doch einfach einen Kommentar hier im Web. Und - empfehlen Sie den Podcast einfach guten Freunden weiter.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie ein geruhsames Weihnachtsfest!

Als Fotos zu dieser Episode möchte ich Ihnen die Briefe zeigen, die ich zur Einstellung bei den Berliner Philharmonikern erhielt. Außerdem zeige ich die Fotos von meiner im Podcast beschriebenen Unterhaltung mit Sir Georg Solti.

Um die Bilder zu sehen, klicken Sie einfach auf den Weiter-Link am Ende des Artikels. Das Foto oben zeigt übrigens mich beim Probespiel bei den Berliner Philharmonikern im Jahre 1953.

Ihr Friedrich Witt


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Kindheit und Ausbildung

'Kindheit und Ausbildung' als Podcast laden (ca. 40 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 29.11.2005 | Podcast-Spielzeit: ca. 40 Minuten

Friedrich Witt als Solobassist 1953 im Orchester Duisburg

In der ersten Episode hören Sie, wie ich in einfachen Verhältnissenwährend des zweiten Weltkriegs aufwuchs, überhaupt zum Kontrabaß kam und schließlich Orchestermusiker wurde.

Sie hören, wie ich - mehr durch Zufall, dank meiner Mutter - überhaupt zum Kontrabaß kam, wie ich den schrecklichen zweiten Weltkrieg mit seinen Bombenangriffen überlebte und nach dem Krieg schließlich kurz an der Folkwangschule Essen studierte. Schließlich machte ich Probespiel im städtischen Orchester Oberhausen.

Viel Spaß beim Hören!

Begleitend dazu möchte ich Ihnen einige Fotos präsentieren. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim angucken derselben, klicken Sie einfach auf den "Weiter..."-Link unten, um mehr Fotos zu sehen. Das nebenstehende Bild zeigt mich übrigens als Solobassist im städtischen Orchester Duisburg im Jahre 1953.

Ihr Friedrich Witt


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Vorwort

'Vorwort' als Podcast laden (ca. 3 Minuten Spielzeit) Veröffentlicht von Friedrich Witt am 28.11.2005 | Podcast-Spielzeit: ca. 3 Minuten

Friedrich Witt

Mein Name ist Friedrich Witt. Ich war über 40 Jahre lang Solobassist bei einem der besten Orchester der Welt, den Berliner Philharmonikern.

Diese 40 Jahren waren daher so interessant, weil alles in der Zeit nach dem Krieg, wo ich anfing zu musizieren, im Werden war.

Anfänglich stand nichts fest: nach dem Krieg war zwar alles zerstört, was aber auch hieß, daß einem alle Möglichkeiten offen standen - vielleicht im Gegensatz zu heute.

Insbesondere das Interesse der Leute an der Musik war sehr hoch, da damals keine Tonträger in nennenswertem Maße existierten. Auch die Qualität des Radios war mit der heutigen nicht zu vergleichen. Das Interesse der Bevölkerung an Musik war also sehr hoch.

Interessanterweise waren die Berliner Philharmoniker vom Kriegsdienst freigestellt, so daß direkt nach Kriegsende die Mitglieder das Musizieren in vollständiger Besetzung fortsetzen konnten.

Im Januar 1954 wurde ich Mitglied dieses Orchesters.

Auch nach dem Krieg blieb es spannend, da man mit der Orchester-Heimat in Berlin einen exponierten Platz in Zeiten des kalten Krieges hatte. So stellten die Berliner Philharmoniker - damals wie heute - quasi das musikalische Aushängeschild der Stadt dar.

Interessant waren die Jahre auch deswegen, weil viele Erlebnisse, die heute nahezu alltäglich sind, damals noch neu waren. Wer konnte schon wie ich 1954 nach Amerika oder Japan fliegen? Was heute für viele fast nahezu der Tagesordnung ist, war damals sehr wenigen Personen vorbehalten und daher sehr außergewöhnlich.

Auch der Empfang in diesen Ländern war für ein Orchester wie das unsrige ein ganz anderer als heute. Ich erinnere mich noch als Polizeieskorten, mit denen wir in den USA vom Flughafen abgeholt wurden.

So konnte ich seinerzeit Erlebnisse machen, die man heutzutage gar nicht mehr machen kann.

Nicht zuletzt war die Zeit auch deswegen interessant, weil ich unter so großen Dirigenten wie beispielsweise Wilhelm Furtwängler oder Herbert von Karajan spielen durfte.

Von all diesen interessanten Erlebnissen, begonnen von meiner Kindheit über Musizieren unter Furtwängler bis hin zu den späten Jahren Herbert von Karajans will ich in diesem Podcast erzählen.

Daher würde ich mich freuen, wenn Sie mich auf einer Reise durch diese Jahre begleiten und an meinen Erinnerungen teilhaben möchten.

Ihr Friedrich Witt

P.S.: Über Kommentare Ihrerseits freue ich mich sehr, schicken Sie mir doch einfach eine E-Mail, wenn Ihnen mein Podcast gefällt. Oder nutzen Sie die Kommentarfunktion hier im Web.

P.P.S.: Intro und Outro des Podcasts wurden von Nicole Simon eingesprochen - vielen Dank dafür!

P.P.P.S.: Für Pressevertreter, die über diesen Podcast berichten möchten, habe ich weitere Informationen bereitgestellt.



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